Termin: 07.06.2009 Fahrradsternfahrt Berlin

Route der Sternfahrt 2009
Die Fahrt kann man wie immer auf dem Umweltfestival mit leckerem Kuchen und Bio-Bier ausklingen lassen. Also man überholt sich

Route der Sternfahrt 2009
Die Fahrt kann man wie immer auf dem Umweltfestival mit leckerem Kuchen und Bio-Bier ausklingen lassen. Also man überholt sich
Am 27.04.08 findet in Cottbus das Frühlingsradeln statt. Organisiert wird das Ganze vom RSC Cottbus. Der Frühling hat sich ja noch nicht wirklich von seiner angenehmen Seite gezeigt, aber vielleich kann man es ja erzwingen. Und ich werde auch mit Enthusiasmus dabei sein
Und damit die Ritter des Fahrradweges auf der Heimfahrt nicht unters Auto geraten wurde gleich ein “Autofreier Sonntag” ausgerufen.
Ob das was wird in Cottbus, wo man schon aufs Klo mit dem Auto fährt?
So stellt es sich zumindest Lothar Nicht, der neuen Cottbuser Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit und Umwelt vor.
In einem lokalen Polittalk gab dieser, als eines seiner ersten Ziele die Verbannung des Radverkehrs aus dem Branitzer Park an.
Was könnte ihn zu dieser Zielsetzung bewogen haben?
Ordnung, als erstes Fachgebiet kann ich mir nur schwerlich vorstellen. So spart man schon seit Jahren in Cottbus an der Überwachung des ruhenden Verkehrs, sodass das Parken auf Fuss- und Radwegen für den Cottbuser schon fast zum Gewohnheitsrecht geworden ist. Nicht das mich das groß stören würde, sind doch die betroffenen Wege aufgrund der parkenden Fahrzeuge von der Benutzungspflicht ausgenommen und so darf ich mit meinem Fahrrad dort die Straße nutzen. Doch vielen nicht ganz so sicheren bzw. risikobereiten Radfahrern könnte mit einigen regelmäßigen Streifzügen der Mitarbeiter des Ordnungsamtes das Leben leichter gemacht werden. Also die Ordnung scheint es nicht zu sein.
Sicherheit, als zweites Haupresort, kann ich auch nicht wirklich nachvollziehen, da mir berichte über radelnde Raudies oder Handtaschendiebe im Branitzer Park bisher nicht wirklich zu Ohren gekommen sind. Um die Sicherheit in Cottbus zu steigern, würde ich im Gegenzug ein Autoverbot innerhalb des Stadtrings vorschlagen, so sollte die Sicherheit der Fussgänger und Radfahrer drastisch gesteigert werden.
Zu guter Letzt Umwelt, als drittes Hauptresort. Welche Auswirkungen könnte dieses Verbot haben. Menschen die den Weg durch den Branitzer Park bisher als Arbeitsweg genutzt haben, werden wohl fast sicher hiernach aufs Auto umsteigen, da eine Umfahrung des Parks aufgrund seiner Größe mit größeren Zeiteinbußen verbunden wäre. Familien die bsiher mit dem Fahrrad einen Ausflug in den Park gemacht haben werden nun ebenfalls diese mit dem Auto vornehmen, da ihnen der Vorteil der Bewegungsfreiheit im Park abhandenkommt. Und viele werden dann vieleicht auch ganz auf den Besuch des Parkes verzichten, meiner Meinung nach nicht wirklich ein erstrebenswertes Ziel. Eine Förderung der Umwelt bzw. ein Schutz derselben wird hierdurch nicht erziehlt.
Wem würde also ein solches Verbot nutzen?
Älteren Menschen, die sich im Park von allem was schneller ist als ein Rollator bedroht fühlen, doch Vorsicht, diese verlangen bald auch den Abschuss von Enten und Vögeln , die ja viel zu laut zwitschern.
Dem Herrn Nicht, nicht wirklich, den wer sich in einer Stadt mit 18% Radverkehrsanteil in seiner ersten Äusserung gleich gegen einen Teil der Bürger stellt, könnte es schwer haben in einer “Kleinstadt” wie Cottbus.