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Haaaaaare

Der Jojo von Beetlebum.de hat das gleich Problem wie meinereiner, immer wenn Mann der Meinung ist, die Haarpracht sieht nun endlich verwegen und der inneren Einstellung entsprechend aus, zerrt einen jemand zum Friseur.

Einzelfall

Die potsdamer Polizei bezeichnete den tätlichen Überfall auf einen aus Ätiopien stammenden Deutschen am Ostermontag als “bedauerlicher Einzelfall”, verschiedene Organisationen, z.B. Opferperspektive und Antiva wiedersprachen dem auf schärfste. Doch wer glaubt schon der Einschätzung derer, die sich seit Jahren mit dem Them befassen. Die Taz hat in ihrer heutigen Ausgabe 28 ausländerfeindlich motivierte Übergriffe in diesem Jahr aufgelistet, um die Mähr vom Einzelfall weiter auszuhöhlen.

Eine deutliche Sprache spricht auch die gographische Verteilung der Taten: 27 von 28 Übergriffe stammen aus den neuen Ländern.

Dem entsprechend geben jetzt die ersten Organisationen Hinweise zum Verhalten während der Fussball-WM heraus, getreu dem Motto: WM: Zu Hause bei Feinden.

Franziska Steinhauer – Racheakt

Inhalt: Ein grausamer Mord an einer jungen Frau erschüttert Cottbus. Die Leiche wird in der Nähe des Madlower Badesees auf Blättern gebettet gefunden. Über die Motive herrscht völlige Unklarheit. Als weitere gleichartige Morde passieren, muss die Polizei sich beeilen den Täter zu fassen.

Ein sprachlich schön und spannend verfasster Krimi. Der Kommissar ähnelt aber zu sehr einem Provinz-Wallander, man kann ihn aber aufgrund der kürze des Buches (rund 370 Seiten) nur ungenügend kennen lernen. Der Roman ist zwar spannend erzählt, den Täter kann die Autorin aber nicht lange vor dem geübten Leser verstecken. Insbesondere das Ende des Buches wirkt doch reichlich hektisch und störte den bis dahin guten Eindruck meinerseits beträchtlich.

Fazit: Ein sprachlich schöner Krimi mit Cottbusser Lokalkolorit, dem aber 200 Seiten mehr nur gut getan hätten.